Welpenschule / Welpentreff beim VdH – Lautersheim

In den ersten Lebensmonaten ist Ihr Welpe extrem lernfähig. Nutzen Sie diese Zeit, indem Sie ihm die Chance geben, möglichst viele Dinge kennen zu lernen! So schaffen Sie die Basis für einen selbstsicheren Hund, der gut auf den zukünftigen Alltag vorbereitet ist.

Ihr Welpe bekommt bei uns die Gelegenheit zu kontrolliertem Spiel mit anderen Hunden und wird mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, die seine geistige und motorische Entwicklung fördern. Unser Ziel ist es, das Selbstbewusstsein Ihres Welpen zu stärken, seine Umweltsicherheit zu festigen und den sicheren Umgang mit Ihnen, fremden Menschen und anderen Hunden zu fördern.

Unter unserer Anleitung können Sie Ihrem Welpen liebevoll und einfühlsam den Spaß am Spielen mit anderen Hunden, Spaß an gemeinsamen Aktionen mit Ihnen, Spaß am Erkunden von Dingen und die Erfahrung, welch ein toller Hund er doch ist, vermitteln.

Ihren Fragen werden unsere ausgebildeten und erfahrenen Hundetrainer stets mit einem offenen Ohr begegnen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nutzen Sie die Neugierde und Lernfähigkeit Ihres Welpen, um eine vertrauensvolle, funktionierende Beziehung aufzubauen. Profitieren Sie hierbei von dem Wissen und der Erfahrung unseres Teams - ein Hundeleben lang!

 

 

Erziehungskurs

Bei unseren Erziehungskurse helfen wir Ihnen bei der Erziehung Ihres Hundes, natürlich ohne Gewalt, Druck und Zwang. 
„Ich möchte ja nur, dass mein Hund hört. Nein, Drill brauche ich nicht.“ So oder ähnlich sind die ersten Sätze vieler Hundebesitzer.
Nun, die meisten Hunde haben sowieso ein sehr gutes Gehör. Ein freudig arbeitender Hund, der horcht, hat nichts mit Drill zu tun, sondern er liebt die Beschäftigung zusammen mit seinem Hundeführer.
Mit anderen Worten möchten wir einen Hund, der in der Familie integriert ist und gesellschaftsfähig ist. Und ein Hund, der gut horcht, ist gesellschaftsfähig, es ist schön, mit ihm in der Öffentlichkeit zu sein und er darf fast überall mit.
Hunde sind von Natur aus soziale Tiere, die sich durchaus in ihre Familie eingliedern möchten. Dafür brauchen sie aber unsere Hilfe. Mit liebevoller Konsequenz, Souveränität und Klarheit sollten wir unserem Hund Regeln geben, die es ihm erleichtern, sich in unserer Familienstruktur wohl und sicher zu fühlen.
Der ideale Hundeführer ist ein ausgeglichener und gesonnener Entscheidungsträger. Der Hund schenkt seine Anerkennung nicht einem dominanten Diktator, sondern vertraut nur einem Menschen mit vielfältiger sozialer Kompetenz.
Es führen dabei mit Sicherheit viele Wege zum Ziel und wir versuchen, mit ihnen den geeignetsten zu finden.
Und was genau ist nun Unterordnung/Erziehung?
Im optimalen Fall hat der Hundeführer Autorität ohne autoritär zu sein, d.h. er ist konsequent, aber auch geduldig, liebevoll, einfühlsam und fürsorglich. Er zeigt seinem Hund, was er von ihm möchte, denn unsere Sprache versteht der Hund nicht. Schritt für Schritt erlernt der Hund so alle nötigen Grundkommandos.
Mit unsrem Training wollen wir genau dies üben!
Grundlegende Kommandos wie:
Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz, Platz, Ablegen und Abrufen des Hundes
bilden die Basis, damit wir einen alltagstauglichen Begleiter haben, der mit uns durch „dick und dünn“ geht.
Aber auch soziale Fähigkeiten wie:
Kontakt mit anderen Hunden, Rollenspiele, aufmerksamkeitsfördernde Übungen, Stärkung der Mensch-Hund Beziehung werden geschult.
Selbstverständlich gehen wir ebenso auf individuelle Fragen und Probleme ein, sind doch alle Hunde und Menschen verschieden.
Ziel der Ausbildung kann die Begleithundeprüfung (BH) sein, die Voraussetzung für viele weitere Hundesportarten wie z.B. Turnierhundesport (THS) ist.
Zu den Übungsstunden bringen sie bitte Leckerchen (möglichst klein und leicht kaubar) und ein Spielzeug mit. Ideal sind ein handelsübliches Halsband und eine Leine mit ca. einem Meter Länge.

 

 

Begleithunde

Die Begleithundeprüfung ( BH) ist in Vereinen der VDH (FCI) eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z.B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird.

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z.B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundsport (THS) oder Fährtenarbeit (FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.

Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen, alternativ kann ein handelsübliches Halsband oder Brustgeschirr verwendet werden. Für Hunde mit behördlichen Auflagen (Maulkorb) gelten diese auch im Verkehrsteil der Prüfung, da der Hund sich dort in der Öffentlichkeit bewegt. Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes. Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fuß gehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen, also eine Ablage unter Ablenkung zeigen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger etc.) und anderen Hunden überprüft.

 

 

Longieren mit Hunden

 

Beim longieren mit Hunden läuft der Hund außen an der

Kreismarkierung eines abgesteckten Kreises entlang. Seine gesamte

Aufmerksamkeit richtet er dabei nicht nach vorne, sondern auf seinen

Hundeführer, der sich im Inneren des Kreises befindet. Der Mensch gibt seinem

Hund Sicht – und Hörzeichen, die der Hund aufmerksam wahrnimmt und umsetzt. Der

Kreis schafft eine räumliche Distanz zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Sie werden

jedoch erleben, wie sich eine magische Verbindung einstellt, wenn Ihr Hund

jenseits des Kreises bleibt und doch mit seiner Aufmerksamkeit ganz nah und nur

bei Ihnen ist. Verschiedene Spielvarianten wie z.B. spontane Richtungswechsel,

verschiedene Gangarten, am Kreis ausgeführtes SITZ, PLATZ, STEH, bis hin zu

verschiedenen Tricks, eingebauten Hürden oder auch die Verkettung mehrerer

Kreise lässt das Longieren zu einer sehr abwechslungsreichen Aktivität mit

Ihrem Hund werden.